Posts filed under 'Seelensplitter'




Weiße Schokolade, warme Milch, Orangensaft…

… und eine Schüssel, gefüllt mit Reis und gebratenen Hähnchenflügel, brachten mich dazu, jetzt, mitten in der Nacht/am frühen Morgen, zu bloggen.
Das und mein unausgesprochener, unverarbeiteter, luftschnappender Ärger.
Ich nehme an, dass jeder das Gefühl kennt. Das Gefühl, ein Trugschluss, Betrogenwerden.
Jenes, das ich meine, ist kein Betrügen im Sinne einer Mann-Frau-Fremdgeh-Situation, sondern eher freundschaftlich.
Das Dumme an der Sache ist, dass zu meiner Gefühlsausbruchskette noch ein weiterer nagender Gemütszustand stößt, das Enttäuschtsein.
Keine gute Mischung, um damit in den nebeligen Schlaf zu transferieren.

Da ist man felsenfest davon überzeugt, dass man die Leute einigermaßen gut eingeschätzt hat, und dann wird man mit einem starken Pferdetritt, aus dem Fenster im 26. Stockwerk gekickt.

Lieber Freund,
ich hatte tatsächlich gedacht, du würdest nicht zu diesen Schwätzern gehören, die auf der einen Seite behaupten, eine „Crew“ müsse zusammenhalten, „wir“ wären deine zweite Familie und dann auf der anderen Seite es nicht fertig bringen „uns“ die Wahrheit zu sagen. Leere Aussagen.
Hast du Angst gehabt „wir“ würden es nicht verstehen?
Haben „wir“ dich wegen der Sache mit T. Dung verurteilt?
Warum entfernst du dich wieder von „uns“?
Konnten wir beide nicht einmal über so etwas reden?
Informier „uns“ das nächste Mal, wenn deine Prioritäten wieder neu gesetzt werden. Dann wären „wir“ wenigstens vorgewarnt.

Versprich mir bitte nicht, dass du immer für mich da bist.
Sag mir bitte nicht, dass du dankbar bist, mich zu kennen.
Entschuldige dich bitte nicht bei mir.
Denn ich habe Angst, dass du wieder lügst.

Kommt ein bisschen emotional, aber solche Dinge müssen auch mal geschrieben werden…

Add comment November 2, 2009

Emotionalsein.

Mitleid empfinden.
Tränen vergießen.
Vor Wut laut aufschreien.
Vor Glück einfach und unbeschwert lachen.

Betrunkene sind besonders emotional.
Und mitten in der Nacht klingelt dein Telefon.

Add comment Juni 5, 2009

Erinnerungen.

Gestern um diese Zeit hatte ich beim Telefonieren ein klein wenig in meinem eigenen Zimmer herumgestöbert. Da mein eigenes Reich fast immer ein Schlachtfeld mit eventuell vergessenen Leichen ist, ist herumstöbern sogar passend.
Ein längst vergessenes Relikt des letzten Jahres wurde von meinen messerscharfen Adleraugen mit leichter Sehschwäche ausfindig gemacht:
Ein Geburtstagsgeschenk von einem Ex-Freund. Ich hatte es nie benutzt. Es war fast die ganze Zeit in seiner Tüte. Irgendwie war ich überrascht, dass ich es noch besitze.
Ein Zeichen dafür, dass ich an diesem Typen länger als gewöhnlich hing?
Und vielleicht das Zeichen für meine versteckte Gefühlswelt.
Merkwürdig. Sonst fühl ich doch auch nichts. Diesmal jedoch… da kamen Erinnerungen hoch.
Erinnerungen an Erlebnisse mit ihm und ein wohliges Gefühl machte sich für ein paar Sekunden breit. Bis wieder der Moment vor meinen Augen schwebte. Der Moment, der mir bewies, was für ein Arschloch er ist.

Erinnerungen solcher Art sind extrem nicht mein Fall. Hoffentlich finde ich nicht noch mehr solcher Sachen in meinem Zimmer…

Add comment Mai 28, 2009

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