Posts filed under 'Seelensplitter'




Bored of your life?

Wanna live mine instead?

Die Tini, die hat vor ein paar Wochen geschrieben, sie werde wahrscheinlich weniger bloggen, weil ihr Leben unspannender geworden ist bzw. wird sie ihre Zeit anders verteilen. Fokus auf Studium, Familie & Freund. Folglich wird sie dann eher bloggen, wenn mehr los ist bei ihr. (Tini, entschuldige, wenn ich vielleicht Inhalte vertauscht oder ihrem Sinn entrissen habe.)
Dann gibt es mich, die behauptet, dass es Menschen gibt, welche wirklich nichts mit sich anzufangen wissen, deren Leben so langweilig ist, dass sie sich in andere Leben einmischen und versuchen, von außen, damit Unfug zu treiben oder es mit Lust und Gier zu betrachten.
Das Traurige an der ganzen Miserie ist, dass ich mir & euch eingestehen muss, dass mein eigenes Leben momentan so langweilig ist, dass ich schon aus Langeweile über die Langeweile nachdenke und schreibe.
Und das Erschreckende daran ist, dass ich zugeben muss, dass ich aufgrund der Langeweile mehr Zeit zum Schreiben habe.
Wir sind noch nicht am Höhepunkt des Klimax’ angekommen, dess es ist ja noch schlimmer, dass ich überhaupt Themen zum Schreiben habe/finde.

Merkwürdigerweise ist mir auch bewusst geworden, dass ich gar keine große Lust verspüre über erlebnisreiche Tage zu berichten.
Ich mach das nur, um später eine Gedankenstütze vorweisen zu können.
Denn es gibt so viele Dinge, die kann man nicht schriftlich festhalten. Momente verlieren dadurch die Pointe bei mir, weil ich eine schlechte Geschichtenerzählerin bin.
Außerdem schreib ich wirklich besser und viel, wenn ich unausgelastet, unerfüllt und vielleicht emotional gestresst bin.
Folglich sollte ich niemals vollends glücklich sein, weil ich es dann auch gar nicht bin, weil ich meiner Liebe, dem Gedankennotieren, gar nicht nachgehen kann… paradox und kompliziert.

Sagen wir’s so:
Um glücklich zu sein, muss ich unerfüllt, voll innerer Unruhe sein und eventuell ein Übermaß an Langeweile verspüren.

Add comment Dezember 9, 2009

Als ich 13 war…

Ein Auszug aus meinen Gedanken vom 5.November 2009.

Jede einzelne verkantete Ecke meines Zimmers ist erfüllt von Liebe. Aus den Lautsprechern ertönen Liebeslieder, wahre Klassiker, wie z.B. „Soulmate“ von Natasha Bedingfield oder „I was made for loving you“ von Kiss.
Draußen ist es bereits stockfinster, die Heizung ist auf 3 und bei mir riecht es nach Vanille.
Anlässlich dieser wohligen Atmosphäre zum sehr frühen Abend (die Uhr zeigt 18:02) kramte ich meine alte „Gedichtbox“ heraus, weil ich einfach nochmal lesen wollte, was ich so als 12- bis 14-Jährige aufs Papier gebracht hatte.
Leider befinden sich nur etliche wenige Gedichte darin. Ich war eine Gedichtproduktionsmaschine.
Ein paar mehr Gedichte fand ich in einem großen, dicken A4-Notizbuch.
Ich merkte bei meinen alten Aufzeichnungen wie unausgereift meine Gedankengänge waren. Neunzig Prozent meiner Gedichte handeln von der Liebe und allen dazugehörigen Komponenten: Sehnsucht, Träume, Glück, Trauer und nicht zu füllende Leere.
Die Grundgedanken ähneln tatsächlich einigen Popsongs. Natürlich sind meine Formulierungen teilweise nicht so vielschichtig. Komischerweise würde ich trotzdem fast alle Sachen nicht umschreiben. Das wäre genauso merkwürdig, wie Seiten aus meinen Tagebüchern zu reißen.
Als ich 13 war, konnte ich ganz schön gut beschreiben, wie sich etwas anfühlt, was nur in meiner Vorstellung existierte, obwohl oder gerade weil ich bis dato noch nicht mal einen Freund hatte.

Heute, als 18-Jährige, schon ein paar Verflossene an den Kerben meiner Seele nachzuzählen und immer noch liebesfremd, höre ich nicht auf das Optimale/Normale zu beschreiben.

Liebesgedichte verlassen diese Feder aber schon lange nicht mehr.

Add comment Dezember 1, 2009

Weiße Schokolade, warme Milch, Orangensaft…

… und eine Schüssel, gefüllt mit Reis und gebratenen Hähnchenflügel, brachten mich dazu, jetzt, mitten in der Nacht/am frühen Morgen, zu bloggen.
Das und mein unausgesprochener, unverarbeiteter, luftschnappender Ärger.
Ich nehme an, dass jeder das Gefühl kennt. Das Gefühl, ein Trugschluss, Betrogenwerden.
Jenes, das ich meine, ist kein Betrügen im Sinne einer Mann-Frau-Fremdgeh-Situation, sondern eher freundschaftlich.
Das Dumme an der Sache ist, dass zu meiner Gefühlsausbruchskette noch ein weiterer nagender Gemütszustand stößt, das Enttäuschtsein.
Keine gute Mischung, um damit in den nebeligen Schlaf zu transferieren.

Da ist man felsenfest davon überzeugt, dass man die Leute einigermaßen gut eingeschätzt hat, und dann wird man mit einem starken Pferdetritt, aus dem Fenster im 26. Stockwerk gekickt.

Lieber Freund,
ich hatte tatsächlich gedacht, du würdest nicht zu diesen Schwätzern gehören, die auf der einen Seite behaupten, eine „Crew“ müsse zusammenhalten, „wir“ wären deine zweite Familie und dann auf der anderen Seite es nicht fertig bringen „uns“ die Wahrheit zu sagen. Leere Aussagen.
Hast du Angst gehabt „wir“ würden es nicht verstehen?
Haben „wir“ dich wegen der Sache mit T. Dung verurteilt?
Warum entfernst du dich wieder von „uns“?
Konnten wir beide nicht einmal über so etwas reden?
Informier „uns“ das nächste Mal, wenn deine Prioritäten wieder neu gesetzt werden. Dann wären „wir“ wenigstens vorgewarnt.

Versprich mir bitte nicht, dass du immer für mich da bist.
Sag mir bitte nicht, dass du dankbar bist, mich zu kennen.
Entschuldige dich bitte nicht bei mir.
Denn ich habe Angst, dass du wieder lügst.

Kommt ein bisschen emotional, aber solche Dinge müssen auch mal geschrieben werden…

Add comment November 2, 2009

Previous Posts

twitter.thoughts

about her

mnemonic

recent posts

Blogroll

Archive