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Das Leben danach.

Es folgt jetzt keine philosophische One-woman-Diskussion über Leben und Tod oder die Beschreibung eines schicksalhaften, traurigen Erlebnisses. Schade eigentlich. Unspektakulärer, aber viel mehr ich, für diesen Moment.

Wir sind jetzt mittendrin, im Oktober. Das Wetter wird langsam verdammt kalt und es riecht morgens allmählich nach Winter, obwohl es gerade erst Herbst geworden ist.
Vor mehr oder weniger fünf Monaten hatte ich meine letzte Abiturprüfung absolviert. Mathematik mündlich. Ich hatte sie, tatsächlich und sehr überraschend, einigermaßen mit Bravur bestanden. Damals hatte ich ganz bewusst nicht ausgerechnet, was ich denn als endgültigen Abiturdurchschnitt bekommen würde. Ich wollte mich nicht unnötig verrückt machen. Ohnehin bekam ich gegen Ende Juni mehrere Briefe, welche mir das Dualstudium, International Business, in bestimmten Betrieben zusagten. Dualstudiumsbeginn war für das Wintersemester 2010/11 angesetzt. Zusage- bzw. Absagefrist endete am 1. September 2009. Nachdem ich Mitte August nach vierwöchigem Vietnamaufenthalt nach Deutschland zurückkehrte, hatte ich mich bereits, fast, entschlossen bzw. entschieden. Das katapultierte mich wieder einmal unfreiwillig in die Orientierungsphase.
Good bye feste Pläne mit Ziel, willkommen Unsicherheit.
Entschieden hatte ich mich, also, Antwortbriefe wurden zur Post gebracht und natürlich ließ ich mir nichts anmerken. Selbstverständlich erfuhren meine Eltern erst vom Verwurf des Planes, als es bereits wieder einen neuen Plan gab. Eine Woche danach hatte ich mich dann endgültig entschlossen mit den anderen nach Hannover zu fahren, um alte und neue Gesichter der großen, kleinen, asiatischen Subkultur zu ignorieren. Nach diesem Ausflug entwickelte ich einen neuen Plan, welcher hoffentlich mein letzter zu diesem Thema sein wird.
Klingt irgendwie nach konzentriertem und strukturiertem Chaos, aber es passierte alles nebenbei, denn in Wirklichkeit dümpelte ich so vor mich hin. Ach, ich dümpel immernoch. Dieser Zustand hat schon während der Abiturlernzeit begonnen und wird wohl noch ein wenig anhalten.
Alles Nebensache: Fahrschule, Termine einhalten, Sorgen – inkl. Kopfkino mit den Konsequenzen begangener Fehler, Kontakt zu ehemaligen Mitschülern, Kerle, Freunde mit Beziehungsproblemen.

Person: „Was machst du zur Zeit?“
Meine Gedanken: Wieso werde ich so oft gefragt, was ich zur Zeit mache?
Diese Worte gelangen an die Luft: „Nichts.“
P: „Wie, nichts? – Kein Studium?“
Ja, man. Die Details interessieren dich sowieso nicht.
„Ich mach ein Jahr Pause…“
P: „Kein Studienplatz bekommen?“
Damn, nein. Ich brauch nur gerade Luft zum atmen!
„Nein, ich geh lieber erstmal Geldverdienen. Studium ist ja teuer.“
P: „Achso.“
Verpiss dich!
Gespräch beendet.

Das mache ich zur Zeit: Familienleben genießen, Schlafen, vor mich hindümpeln, Rezepte ausprobieren (d.h. viel kochen und backen!), Kopffreiheit durch viel Schreiben bewahren, haltlos Herumreisen – zu Freunden ohne Beziehungsproblemen (bald folgt ein Eintrag über meine Woche in Hannover und Umgebung).

Ein bisschen beneide ich meine Erstsemester-Freunde schon, für sie ist jetzt alles so aufregend, neuer Lebensabschnitt etc. Aber ich werd auch noch dazukommen.

Add comment Oktober 20, 2009

Review: Abiball.

Ich hatte meinen Abiturball mal in einem Post erwähnt, jedoch hab ich vergessen mein Versprechen TiniP. gegenüber einzuhalten.  Zwar gibt es nicht so viel zu beschreiben, aber zu zeigen. Unser Abiball fand in einem Oldtimer-Museum statt. Wir wollten mal etwas anderes, mal nicht mainstream sein. Ich sah halt nicht sehr gut aus, aber wenigstens habe ich gesungen. Und das macht es irgendwie wieder gut, denk ich.

Der Fotograf war ein Amateur, dementsprechend sehen die Bilder nur ok aus. (Ja, ihr seht richtig. Ich hatte zwei verschiedene Kleider an diesem Abend an, aber nur, weil ich nach dem Abiball noch richtig Feiern gegangen bin. :D )

2 comments Oktober 7, 2009

Ein weiteres Häkchen…

auf der „to do – Liste“.
Abizeugnisausgabe war ein Erfolg!
Meine Rede war ein Erfolg. Die längste, aber subjektiv gesehen, die lustigste! (:
Die Abizeitung ist komplett fertig gedruckt. Und es ist bisher auch nur ein gravierender Fehler drin. Den zu korrigieren, würden einen kompletten Neu-Druck verursachen, aus diesem Grund lass ich’s so wie es ist. Die Zeit reicht nicht mehr.

Meine Eltern machen aus dem, am Samstag stattfindenen, Abiturball das totale Drama.
Meine Mutter hat mir einfach unerlaubt einen Termin bei der Kosmetikerin gemacht. Weil sie besorgt um mein Glam-Faktor ist.
Mein Vater glaubt an meine „Schönheit“ und hat einfach ‘nen persönlichen, proffesionellen Fotografen engagiert. WTF?!

Wenigstens hab ich das Kleid und die Schuhe schon. Sonst würden die sich auch noch darum kümmern wollen .____.

1 comment Juni 24, 2009

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