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Aaah, ML, du auch hier?!
Es folgt ein ausführlicher Bericht über mein erlebnisreiches Wochenende. Bei Desinteresse bitte nur die Bilder anschauen oder Seite wegklicken, denn diejenigen, welche interessiert sind, haben schon seit mindestens 2 Tagen auf diesen Eintrag gewartet. Vielen Dank. (:
Leipzig, den 2. Oktober 2009
Drei meiner Jungs und ich waren zum Shopping für ihre Party-Outfits verabredet. 16.30 Uhr war abgemacht & ich kam zu spät, wie so oft. Es tut mir aufrichtig leid, dass ich meine Zeit immer so unpassend manage.
Aber alles hat schließlich seine Gründe. 16.15 bin ich schnell zu „Karstadt“ zu meinem em Long, weil er mir noch gewisse Dinge über’s Wochenende leihen wollte (falls die in FFM wirklich Ausweis kontrolliert hätten…). Schön. 16.17 Uhr schnell zu „Ihr Platz“, falsche Wimpern gekauft. Ich hatte also noch 13 Minuten um von „Karstadt“ zum Hauptbahnhof zu gelangen. Kein Problem eigentlich, man läuft ca. 10 Minuten. Los geht’s…
Plötzlich erblicke ich vor dem kleinen „H&M“ Bac! (Er ist ja vor ein paar Tagen nach Leipzig gezogen, zwecks Studiums.) Ich hab mich dann kurz mit ihm unterhalten, bedauert, dass er nicht FFM mitkommen würde und hab ihm den Weg zum „Dong Xuan Center“ erklärt. An dieser Stelle: Alles Gute nachträglich zum Geburtstag! Und es tut mir leid, dass ich nie an’s Handy geh, wenn du mich anrufst. Aber irgendwie ist das Handy genau in dem Moment nicht in meiner Nähe.
Danach bin ich sehr gehetzt weiter gelaufen, regelrecht gesprintet. Wenn man nun aber ML heißt & versucht Freitagnachmittag schnell durch die Innenstadt Leipzigs zu gelangen, ist das schon fast unmöglich. Denn gegenüber von „Galeria Kaufhof“ kam mir doch tatsächlich meine zweite Hälfte, meine geliebte Thuy D. entgegen. Nach einem zweisekündigen Gespräch bin ich weiter Richtung Hbf. Kurz vor der Unterführung in den Hbf hinein, traf ich einen alten Tanz-Kumpel. Hallo. Bla. Nicht durch die Unterführung sondern über die Ampel gelaufen und eines der hübschesten 16-jährigen Vietnamesinnen Leipzigs getroffen. Nochmal ein Zweisekundengespräch. Dann endlich zu meinen Jungs gelangt. Dank mir haben wir 3 Bahnen verpasst. Aber sie zeigen Verständnis. Nach dem Shopping, habe ich zu Hause Proviant für die Zugfahrt zubereitet und danach bis 3.00 Uhr morgens meine Fan-Shirts zu Ende gemalt, denn sie mussten ja Samstag fertig sein. Ich kann echt nicht malen. Thuy D. hilf mir verdammt nochmal!
Leipzig, den 3. Oktober 2009
9.00 Uhr morgens aufgestanden. Fertig gemacht und Tasche gepackt. Ich wollte mich 10.oo Uhr mit meiner B. Phuong aus N.burg treffen, aber sie kam erst 10.25 Uhr. Kein Problem. ML ist halt verständnisvoll. Wir waren dann zusammen frühstücken. Meine Schwester hat mir irgendwann gegen 11.00 Uhr die Alkoholflaschen gebracht, die ich zu Hause vergessen hatte. Phuong brachte mich schließlich noch zum Gleis. 11.51 Uhr fuhr unser Zug Richtung Frankfurt am Main. (Mehr oder weniger, weil wir 2mal umsteigen mussten. Bummelzug etc.) Zehn Sachsen auf dem Weg nach Hessen. Yeah. Zugfahrten sind mit uns immer lustig. Es wurden Karten gespielt, viel gegessen, gelästert, geplant.
Kassel, den 3. Oktober 2009
Wir (d.h. Yen DD und ich) waren kurz davor uns mit zwei Mädchen, welche in Grimma wohnen (liegt zwischen Leipzig und Dresden) zu sch…- ich meine, wir wollten uns einer heißen Diskussion unterwerfen. Ich lasse mich doch nicht von irgendwelchen dicken Mädchen beleidigen. Neid ist zwar mitleiderregend, aber nicht, wenn Drohungen folgen. Im Endeffekt hatten wir beschlossen nicht auf die Kinder einzugehen. Wäre auch irgendwie hässlich mit blauen Flecken und Kratzspuren auf Party aufzutauchen…
Frankfurt am Main, den 3. Oktober 2009
18.37 Uhr angekommen. Zug hatte eine winzige Verspätung. Ein riesiges Empfangskomitee erwartete nicht nur mich, sondern auch meine Mitfahrer. Juchei! So viele Menschen an einem Gleis. Als ich kurz darauf von meiner Trang geschlagen wurde, begleitete sie uns zu sich nach Hause. Nach einer unendlichen Anzahl von Treppenstufen erreichten wir ihr Domizil, welches sich in der Nähe des Hauptbahnhofs und den, liebevoll genannten, „Puff-Straßen“ befindet. Innen wurden wir von ihrem Köter – ich meine, Chiwawa bellend begrüßt. Wir konnten sogar einen flüchtigen Blick auf ihren kleinen Bruder werfen. Sehr schüchtern, dieser Junge. Nachdem ich Trangs Mama den wahrscheinlich vorzüglichen Bordeaux, den ich Freitag aus meinem väterlichen Weinkeller geklaut hatte, herzlich überreichte, chillten wir Leipziger bei Trang im Zimmer und warteten bis es ca. 19.50 Uhr wurde. Denn dann machten wir los, Richtung Hauptbahnhof. Meinen „noch“ Sohn abholen. Aus dem Zug stiegen u.a. auch mein Anh yeu, der sehr überrascht war mich in FFM anzutreffen und mein Em yeu no. 1, der sich sehr freute mich zu erblicken. Kurzerhand gingen wir Leipziger mit Tuan Anh im Schlepptau wieder zu Trang. In der Zwischenzeit hatte die liebe und fürsorgliche Mama von Trang uns Essen gekocht. Es war echt lecker! Beim Essen wurde das topografische Wissen der „Wessis“ und „Ossis“ in einem Zwei-gegen-zwei-Duell ausgefochten. Und wie es sich gehört, haben wir „Ossis“ natürlich gewonnen. Tja, liebe Trang, Sydney ist leider nur die größte Stadt von Australien und nicht die Hauptstadt. Und mein lieber Sohn, leider ist Porto auch nicht die Hauptstadt von Portugal. Es sickert ein wenig durch, dass ich Teil eines der Teams war, oder?! Überheblichkeit ist eine meiner schlechten Eigenschaften. Nachdem wir uns wissenstechnisch ausgetobt hatten, wurde schnell entschieden, wer zuerst ins Bad darf. Es war schließlich schon 21.00 Uhr. Geplant war, dass wir 21.30 Uhr das Haus verließen. Realistisch war es nicht. Zirka 22.oo Uhr verließen 7 aufgestylte Asiaten das Haus, welches sich in der Nähe des Rotlichtviertels befindet. Nach zwei kurzen U-Bahnfahrten und einem kleinem Fußmarsch erreichten wir gegen 22.30 uhr das „Palais am Zoo“. Vor dem Gitter zog sich eine riesige Schlange entlang. Natürlich stellten wir uns nicht hinten an. Wir haben bekannte Gesichter begrüßt und uns einfach neben sie gestellt. Lautes Getuschel und Sorgenfalten machten sich in der Menge und auf so manchem Gesicht breit. Man wusste nicht so recht, ob die Security oben vorm richtigen Eingang streng wäre. Und durch das relativ lange warten, wurden die meisten unruhig. In manchen Ecken wurde Ungeduld in Aggressivität umgewandelt und schon geplant, wer heute Abend mit einem blauen Auge nach Hause gehen muss. Ich muss ehrlich zugeben, gewartet haben wir nicht so lange. Lustig bzw. lächerlich war bloß, dass mehr Leute auf der Gästeliste zu standen schienen, als „normale“ Gäste. Das verlangsamte den Fortschritt in der Gästeliste-Schlange, in der ich nun mal stand. (An dieser Stelle, danke an meinen Ex-Freund.)
23.00 Uhr betraten wir den Club. Schreiend wurde ich von einer Horde Mädchen begrüßt und sie schienen sich alle unglaublich zu freuen, mich zu sehen. „Ah, ML, du auch hier? Warum hast du nichts gesagt?“ Weil ich mit dem Großteil von euch nicht wirklich was zu tun habe, aber danke für diese vorgetäuschte Freude. Ich war natürlich nicht die einzige, die so begrüßt wurde. Nachdem ihr Partystimmung auf uns überschwang, schafften wir schnell unsere Jacken zur Garderobe und stürtzten uns auf die Tanzfläche. [Fortsetzung von DucNoir.blog.de ab hier ] Kurze Zeit später (ich hatte bereits mein Zeitgefühl verloren) wurde ich nett von hinten angetippt. Und welche bezaubernden Schönheiten erblickte ich?! Ja, genau, ihr könnt es euch schon denken. Die unglaublichen Jungs, mit dem orgasmuserregenden Sex-Appeal, aus dem Norden. Ich übertreibe grenzenlos, aber ihr Ego freut sich bestimmt.
Herzliche Umarmungen wurden verteilt. Dreißig Sekunden später spielte sich für mich ein angsteinflößendes Szenario ab. Plötzlich wurde ich von DucBui in die Mitte, des, blitzschnell gebildeteten, Kreises aus vier Herrschaften gezerrt. Sie sprangen, tanzten un das alles in erschreckender Nähe. So schnell wie es begann, war es auch vorbei. Ausdauer ist nicht so ihr Ding.
– Ich wurde kurz gesagt: auf der Tanzfläche trocken gefckt. Super! Ich ging mich dann doch mit anderen Herren amüsieren. ML ist ja für alle da. Ok, für alle meine Freunde. Aus irgendwelchen Gründen, wollte mich so ein richtig alter Sack (so zwischen 30 und 40) mit seinen Blicken ausziehen und vergewaltigen. Sodass meine lieben Jungs einen großen Kreis um mich gebildet haben und ich meine ersten 30 Sekunden „fame“ für diesen Abend hatte. Denn ich tanzte, und zwar für all diejenigen, die den Kreis bildeten. Ich muss mich echt bei meinem anh yeu bedanken, dass er mich immer vor diesen ekligen Menschen beschützt hatte. Nach etlichen Partyfotos, „Hallo-Sagen“ und erstaunten Blicken, hatte ich meine zweiten 30 Sekunden „fame“, als ich, wie eine Partyhure, auf der Box meinen Arsch auf- und abbewegte. Leider versuchten verzweifelte Perverslinge einen notgeilen Blick unter mein Kleidchen zu werfen und irgendwas zu erhaschen, was ihre Fantasie anregt, sodass ich leicht peinlich berührt und gleichgültig die Box herabstieg.
Aber man kann ja immernoch einen draufsetzen. Wieso hat mich dieser widerwärtige, schlecht-gekleidete, alte Mann nur total platt nach meiner Handynr. gefragt? Leicht aufgebracht und immernoch angewidert, verließ ich den Mittelpunkt des Partygeschehens. Trang und Tuan Anh waren vorgegangen und verschwunden. Aber ich stürze ja immer von einem Highlight ins nächste. Gerade als ich an den Sitzgelegenheiten in der Nähe der Sushi-Bar Richtung Ausgang gehen wollte, erblickte ich meinen „anti-feministischen Prolet“, der neben DucBui saß und mich zu ihm winkte. Zuerst verstand ich nicht, was los war. Dann brabbelte DucBui irgendetwas von der Qualität meines Bloges und verglich ihn mit dem von DucNoir. Uns beiden ist es völlig egal, wer besser ist, deswegen einigten wir uns lächelnd auch darauf. Kaum angelächelt, schon musste der kleine DucBui ans Fenster um sich zu übergeben. Hm, zu viel Alkohol ist halt nicht so gut. Dieser Vorgang wiederholte sich einige Male. Zwischendurch kamen mein anh yeu, mein em yeu no. 1 und mein Sohn, die sich allesamt rührend um das Absturz-Opfer kümmern wollten. Die Hauptlast trugen wahrscheinlich DucNoir, Aaron und mein Sohn. Meine Aufgaben bestanden darin das Brot und den Wasserbecher zu halten, mitfühlend zu schauen, gelegentliche Umarmungen – gegen die Kälte und Schüttelfrost und einfach nichts zu sagen. An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass unserer Trunkenbold sehr niedlich ausschaut, wenn er schläft. Wie ein Baby. (: Vorallem, wenn er in sämtliche Jacken seiner Freunde eingepackt ist.
Weiterhin ist zu erwähnen, dass Kay Valentine einfach nur einen geilen Körper hat, aber einige männliche Züge hervorbringt. Misa Campo ist immernoch sexier!
Frankfurt am Main, den 4. Oktober 2009
Gegen 4.30 Uhr verließen die Hannoveraner den Club und hinterließen ihren Eindruck: MV als allzeit bereiter Player. DucBui als kotzendes Alkohol-Opfer. DucNoir als stets bemühter Gentleman. Ich hätte die Herren gerne zum Hbf. begleitet, jedoch gelang es meinen Freunden nicht unsere Jacken und Mäntel innerhalb kurzer Zeit abzuholen, weil es ein unnötiges und ungeduldiges Gedränge vor der Garderobe gab.
Gegen 5.oo uhr morgens gelang es uns endlich aus dem „Palais“ zu fliehen. Müdigkeit machte sich bemerkbar.
Schnell zu Trang nach Hause gefahren, ein bisschen geschlafen, von Tuan Anh verabschiedet und schließlich sind wie selbst zum Hbf. gegangen.
Zusammenfassend war die Party echt cool, aber nur wegen den Leuten. Am Anfang lief richtig gute Musik bis sich dann irgendwann alles wiederholte. „Boom boom pow“ lief bestimmt 198923mal.
[Ich hätte beinahe vergessen zu erwähnen, dass die Mädchen, welche Yen und mir am Samstag in Kassel dumm gekommen waren, am Abend auf die Fresse bekommen haben. Sie hatten sich mit den Falschen angelegt. Die Müncherinnen sind mir irgendwie sympathsich.]
7.22 Uhr fuhr unser Zug Richtung Heimat. Wir Leipziger pflegen eine kleine Rückfahrttradition: „Wer abkackt, wird angemalt!“ So sprachen wir und schminkten einige Stunden später auf der Fahrt von Kassel nach Halle einen unserer Mitstreiter. Er sah wirklich hübsch aus!
Leipzig, den 4. Oktober 2009
13.59 kam unser Zug an. Davor verließen uns die Hälfte unserer Mitfahrenden. Es ist noch zu erwähnen, dass wir leider ein Mädchen nach Hause schicken mussten, obwohl sie aussah, als hätte sie Schläge kassiert. Das arme Ding ist Samstagabend beim Warten in der Schlange in Ohnmacht gefallen und hat sich die Lippe und das Kinn aufgeschlagen. Schurfwunden lediglich, aber ich bezweifle, dass sie jemals wieder mit uns wegfahren darf. Ich habe den gesamten restlichen Sonntag schlafend verbracht.
Leipzig, den 5. Oktober 2009
Gegen 0.oo Uhr hatte sich DucBui telefonisch bei mir für meine Fürsorge bedankt. Sehr lieb von ihm, aber es ist selbstverständlich.
Zirka 14.00 Uhr bin ich aufgestanden und habe mich 15.30 mit meiner geliebten Thuy D. getroffen und wir haben nach einem kurzem Aufenthalt in der Spielothek(dort wunderten sich auch alle, warum ich dort auftauche…), Starbucks mit Sexfantasien & -theorien unsicher gemacht.
5 comments Oktober 6, 2009
Im Morgengrauen…
… nach Hause kommen.
Ich weiß auch nicht genau, warum ich kein Taxi genommen hatte. Bahnfahren erinnert an so viele Partygänge und Fahrten nach Hause.
Es ist mir während der Bahnfahrt richtig aufgefallen, dass Leipzig nach 6 Jahren richtig langweilig geworden ist. Nicht nur das Partyleben hier (ich kenn ziemlich viele Clubs von innen…), sondern auch die Innenstadt, die Freizeitmöglichkeiten.
Durch diese Leere und Stille an einem Sonntagmorgen auf den Straßen und Plätzen, die sonst immer so belebt sind, wurde das noch deutlicher. Alles bekannt, alles so vertraut. Und neben mir die männliche Begleitung, die mich trotz der Helligkeit, nicht allein nach Hause gingen ließ. Danke! (:
Abiturball war ok, an manchen Stellen nicht so gut organisiert, Musik war nicht so mein Ding. Dafür traf ich einen Teil dann später im Nachtcafe. Sind also meinem guten Beispiel gefolgt. ;D
Add comment Juni 29, 2009
COSMOPOLITAN Asia Party by Xquisite 27.o9.o8
-BLACK SESSION-
Vllt. findet ihr mich – im Grunde bin ich die ganze Zeit im Bild. Kommt halt auf den Blickwinkel an ![]()
einfach klicken…dann kommt das Vid. xD
Add comment Dezember 3, 2008







