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How to be a [German] Vietnamese… Part III

Inspiriert von den wunderbaren asiatischen Individuen, welche hoffnungslos gelangweilt von ihrem Leben sind und es persönlich toll finden andere durch öffentliche Beleidigungen bekannter zu machen.

Die Mädchen, welche sowas schreiben und diejenigen die damit gemeint sind, gehören meiner dritten Gruppe an asiatischen Mädchen an. (vgl. Part I und Part II)
Oftmals können ihre Eltern gar nichts dafür, dass ihre lieben Sprösslinge so missraten sind. Denn unsere Eltern versuchen uns ja das Beste mit auf den Weg zu geben. Durch andere Umwelteinflüsse, z.B. nicht vorhandene Akzeptanz in der Schule oder Freunde mit verzerrten Einstellungen, festigen sich die folgenden Verhaltensweisen wahrscheinlich.
Es gibt die Schlampen, die nicht nur welche sind, was ja im Grunde nicht so schlimm ist, sondern auch als solche bekannt sind. Über sie wird geredet und die Mäuler zerreißen sich kilometerweise aufgrund ihrer mehr oder weniger skandalösen Handlungen. Tauchen sie auf bestimmten Veranstaltungen, auf denen vorwiegend Asiaten sind, auf, werden aufgerissene Blicke, offene Münder und zischelnde Zungen ihre Wegbegleiter. Einerseits ist es wirklich berechtigt, denn sie geben Unterhaltungsstoff für neue und alte Bekanntschaften und bringen durch ihr vielleicht unüberlegtes Handeln Schande über die Menschen, welche sie lieben, andererseits sollte man sich aus den Belangen solcher Menschen wirklich heraushalten.
Es gibt auch Mädchen, deren Gesichter sehr oft auf Partybildern erscheinen. Es ist überhaupt nicht verwerflich Erinnerungen zu kreieren. Auffällig sind nur diejenigen, welche auf so gut wie jeder Asia-Party erscheinen, ihr ganzes bzw. das Geld ihrer Eltern verbrassen und dann am Ende des Monats behaupten, sie müssen sich in irgendeinem Laden Klamotten für die nächste Party klauen, weil sie nicht die nötigen finanziellen Mittel aufweisen können. Aus meiner Sicht sind das zwei Verbrechen gegenüber den Eltern und ein Kavaliersdelikt. Kennt ihr das Phänomen des Fremdschämens? Trifft doch zu oder, nicht?!
Weiterhin existieren doch tatsächlich angehende Damen, welche es megatoll finden anderen Mädchen Verletzungen, psychisch und/oder physisch, zu zufügen. Es mag Spaß machen sich gegenseitig zu provozieren, eine Gruppe von Freundinnen zusammenzurufen, diese als Schwestern auszugeben, und dann seine durch Minderwertigkeitskomplexen angestauten Aggressionen an einer beliebigen, vielleicht Benachteiligten auszulassen, aber betrachtet man die Situation aus einem anderen Blickwinkel, wirkt diese einfach nur armselig. Eventuell sogar traurig. Und eigentlich sollte ich mich nicht über sie auslassen, denn jeder hat seine Marotten… (Asoziale tragen aber schon seit Jahrhunderten zur Unterhaltung bei.)

Die oben genannten Beispiele haben alle etwas (oder sogar mehr als etwas) gemeinsam:
Sobald es sich herumgesprochen hat, und sowas verbreitet sich nunmal wie ein Lauffeuer, werden diese Fräuleins es schwer haben ihren Kopf stolz und selbstbewusst, vor den Augen ihrer Eltern und deren Freunde, aufrechtzuhalten.
Und ich bin mir sicher so ein „Ruf“ wird vielen noch ewig nachhängen, auch wenn sie sich noch so sehr verändern werden.

Es ist schwer im Dschungel zu überleben. – Manche schaffen es und andere werden gefressen.

6 comments Dezember 6, 2009

Dresden, Berlin, Trinh!

Freitagnachmittag fuhr ich, oder mehr mein Stiefvater, denn Führerschein hab ich ja noch nicht, mit unserem bescheidenen 7er BMW vor. Kurz vorbei am Goldenen Reiter, da wohnt Trinh, in der sächsischen Landeshauptstadt. Ein bisschen angeschlagen, bezüglich meines Wachzustandes, aufgrund des Gespräches, mit dem ECE Center Management in der Altmarkt-Gallerie, welches kurz zuvor beendet wurde, stieg ich mit meinem kleinen blauen Kosmetik-Reise-Köfferchen aus dem Auto. Geklingelt und oben erwartete mich eine leicht hektische Trinh mit nassen Haaren und dem Föhn in der Hand. Ihre Mama ist furchtbar schüchtern und liebenswert, ihre Schwester dagegen hat, auf den ersten Blick, charakterlich unglaubliche Ähnlichkeiten mit meiner eigenen 11-jährigen Schwester. Innerhalb 45 Minuten hat meine geliebte Freundin sich reisebereit gemacht, ihr Geschenk von mir entgegen genommen, ihren enorm großen Koffer (für eine Nacht!!) gepackt und sich eher kaltherzig von der Hälfte ihrer Familie verabschiedet. Wir fuhren gemeinsam zum Neustädter Hauptbahnhof, dort erwarteten uns bereits zwei junge Herrschaften Ende 20 in ihrem weißen VW Golf. Yeah Richtung Berlin. Und ab geht’s!
Wir fuhren nur satte 135 Minuten. Ein Raser. War uns sehr willkommen.
Berlin, Alexanderplatz wurden wir verabschiedet. Trinh und ich hatten beide während der Fahrt geschlafen. Zum Glück haben die uns nicht in einen Wald verschleppt…
Nach einer kurzen Verschnaufpause bei einer unserer ansässigen Freunde, machten wir uns bereit, um die Königinnen der Nacht zu werden. Neun Asiaten liefen quer über den Alex, an der Alexa vorbei, um Sushiessen zu gehen und Karaoke zu singen.
Yen,Trinh, Dung
Als die Uhr 10 schlug wurden wir schlagartig aus dem Singsang der krächzenden Männerstimmen und der wohlklingenden Stimme von Trinh bei „My Heart Will Go On“ geweckt. Bezahlen, Toilette, Anziehen.
Ein wenig gequetscht wurden wir Mädchen mit dem prollenden Mercedes E-Klasse zum „Goya“ gefahren.
Der Club sieht von außen so pompös aus, aber von innen ist er eine vielfache Verkleinerung des, wirklich, pompösen Volskpalastes in Leipzig. Die Party von Temptazn war Bockmist. Die Musik flog wie ein schwarzer Rabe querbeet: Schlager, House, HipHop, Charts und richtig guter Oldschool Hiphop wurde zum Rausschmeißen aufgelegt.
Wir rundeten die Nacht im Club mit einer „Fast-Schlägerei“ ab. So ein Mädchen, welche weitläufig in der asiatischen Szene unter „mailicious“ bekannt ist und nur aufgrund ihrer unbeschreiblichen hinterhältigen Art und aufgrund ihrer abnormalen Hässlichkeit bekannt ist, wollte uns unbedingt provozieren.
Berlinerinnen, Müncherinnen und Leipzigerinnen lassen sowas nicht auf sich sitzen und jagen gern Angst ein.
Leider ergriff sie die Flucht.

Wir fuhren wieder zu unseren ansässigem Freund nach Hause, um zu nächtigen. Nur wir, schaffen es zu 5. auf einem Doppelbett zu schlafen. Der Herr verzog sich ins Wohnzimmer und überließ uns sein Bett. Es wurde bis in die frühen Morgenstunden getratscht und geflucht, alles natürlich flüsternd!
Mittags trennten sich unsere Wege.
Zurück nach Leipzig, liebe Rastlose.

1 comment November 3, 2009

Dieses Mal bezahl ich und nächstes Mal du, okay Schatz?!

Spart euch diesen Satz, meine Herren. – Absolutes No-go!

Natürlich musst du nicht immer bezahlen, „Schatz“. Ich hab nämlich auch Geld. Und wenn du mir immer alles bezahlst, wirst du früher oder später total pleite sein. Soweit kann ich mitdenken, ich bin nämlich ausreichend intelligent, um das zu begreifen.
Aber verfckte Scheiße! War dieser Satz wirklich nötig?
Unter Freunden, Kumpel wäre der Satz vielleicht noch akzeptabel, aber als meinen Freund, den ich eventuell meinen Eltern vorstellen möchte, musst du doch nicht, schon beim zweiten Date, diese Geizhalsmasche auspacken.
Auch wenn, ich weiß, dass die angefangene, noch lange nicht vollendete, Gentleman-Geste, heutzutage, nicht selbstverständlich ist, bitte ich dich manchmal mitzudenken, denn ich will nicht die Einzige in unserer Beziehung sein.

Wisst ihr eigentlich, dass Vietnamesen in dieser Sicht mehr Gentleman sind als Deutsche?
Der Vietnamese umwirbt sie, die Angebetene, nämlich damit. Und für andere ist es eine selbstverständliche, anerzogene Tugend. Etwas reaktionär, aber sehr wirkungsvoll.
Beim, sogenannten, ersten Date sollte man deswegen niemals getrennt zahlen. Macht einen schlechten Eindruck und ist schlecht für’s Ego, sogar in der modernen Zeit.
Daraus kann man schließen, dass Vietnamesinnen teurer sind. (Hier gehe ich davon aus, dass Vietnamesen, Vietnamesinnen daten. Auch, wenn das sehr rassistisch rüberkommt… Ich mein es, aber nicht so :D )
Ausnahmen bestätigen, wie in jedem anderen Fall auch, die Regel.

Schwer, wenn man in einer subkulturellen Zwei-Kulturen-Welt aufwächst. Man weiß nie so Recht, was von welcher Kultur in das eigene Verhalten übernommen werden soll.
Ich möchte meine Wurzeln behalten.

5 comments Oktober 27, 2009

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