Dresden, Berlin, Trinh!
November 3, 2009
freesoul
Freitagnachmittag fuhr ich, oder mehr mein Stiefvater, denn Führerschein hab ich ja noch nicht, mit unserem bescheidenen 7er BMW vor. Kurz vorbei am Goldenen Reiter, da wohnt Trinh, in der sächsischen Landeshauptstadt. Ein bisschen angeschlagen, bezüglich meines Wachzustandes, aufgrund des Gespräches, mit dem ECE Center Management in der Altmarkt-Gallerie, welches kurz zuvor beendet wurde, stieg ich mit meinem kleinen blauen Kosmetik-Reise-Köfferchen aus dem Auto. Geklingelt und oben erwartete mich eine leicht hektische Trinh mit nassen Haaren und dem Föhn in der Hand. Ihre Mama ist furchtbar schüchtern und liebenswert, ihre Schwester dagegen hat, auf den ersten Blick, charakterlich unglaubliche Ähnlichkeiten mit meiner eigenen 11-jährigen Schwester. Innerhalb 45 Minuten hat meine geliebte Freundin sich reisebereit gemacht, ihr Geschenk von mir entgegen genommen, ihren enorm großen Koffer (für eine Nacht!!) gepackt und sich eher kaltherzig von der Hälfte ihrer Familie verabschiedet. Wir fuhren gemeinsam zum Neustädter Hauptbahnhof, dort erwarteten uns bereits zwei junge Herrschaften Ende 20 in ihrem weißen VW Golf. Yeah Richtung Berlin. Und ab geht’s!
Wir fuhren nur satte 135 Minuten. Ein Raser. War uns sehr willkommen.
Berlin, Alexanderplatz wurden wir verabschiedet. Trinh und ich hatten beide während der Fahrt geschlafen. Zum Glück haben die uns nicht in einen Wald verschleppt…
Nach einer kurzen Verschnaufpause bei einer unserer ansässigen Freunde, machten wir uns bereit, um die Königinnen der Nacht zu werden. Neun Asiaten liefen quer über den Alex, an der Alexa vorbei, um Sushiessen zu gehen und Karaoke zu singen.

Als die Uhr 10 schlug wurden wir schlagartig aus dem Singsang der krächzenden Männerstimmen und der wohlklingenden Stimme von Trinh bei „My Heart Will Go On“ geweckt. Bezahlen, Toilette, Anziehen.
Ein wenig gequetscht wurden wir Mädchen mit dem prollenden Mercedes E-Klasse zum „Goya“ gefahren.
Der Club sieht von außen so pompös aus, aber von innen ist er eine vielfache Verkleinerung des, wirklich, pompösen Volskpalastes in Leipzig. Die Party von Temptazn war Bockmist. Die Musik flog wie ein schwarzer Rabe querbeet: Schlager, House, HipHop, Charts und richtig guter Oldschool Hiphop wurde zum Rausschmeißen aufgelegt.
Wir rundeten die Nacht im Club mit einer „Fast-Schlägerei“ ab. So ein Mädchen, welche weitläufig in der asiatischen Szene unter „mailicious“ bekannt ist und nur aufgrund ihrer unbeschreiblichen hinterhältigen Art und aufgrund ihrer abnormalen Hässlichkeit bekannt ist, wollte uns unbedingt provozieren.
Berlinerinnen, Müncherinnen und Leipzigerinnen lassen sowas nicht auf sich sitzen und jagen gern Angst ein.
Leider ergriff sie die Flucht.
Wir fuhren wieder zu unseren ansässigem Freund nach Hause, um zu nächtigen. Nur wir, schaffen es zu 5. auf einem Doppelbett zu schlafen. Der Herr verzog sich ins Wohnzimmer und überließ uns sein Bett. Es wurde bis in die frühen Morgenstunden getratscht und geflucht, alles natürlich flüsternd!
Mittags trennten sich unsere Wege.
Zurück nach Leipzig, liebe Rastlose.
Entry Filed under: Asiatisch, Reisen
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1.
tiniphuong | November 5, 2009 at 11:03
hahaha mailicious haha wie geil xD