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Archiv für November 2007

Warum Liebe durch den Magen geht…

In Liebe on November 28, 2007 at 5:12

Es gibt wohl unendlich viele Gründe, warum Liebe durch den Magen geht. Da wäre zum einen Tiramisu, oder zum anderen Crepes mit Schlagsahne. Von den „Süßspeisen“ abgesehen, vielleicht Sushi oder einfach Spaghetti Bolognese. Eine Vielfalt. Ein täglicher Augenschmaus. 

Eine Hommage an gutes Essen.

Denn jeder Thymian- oder Rosmarinduft, der aufsteigt…

Denn jedes Schmelzen von cremigen Erdbeer-Eis auf der Zunge…

 Denn jeder Biss in einen roten, saftigen Apfel…

Denn jeder Anblick von frischem Seelachsfilet…

Denn jede gelungene Schwarzwälder Kirschtorte…

… gibt mir ein Gefühl von Erfüllung

Wegen Zimt…

Wegen Schokolade…

Wegen der scharfen asiatischen Küche…

Wegen Austern…

Wegen Kräppelchen…

Wegen überbackenen Käse auf Nudelgerichten…

Wegen 300 Gramm medium – gegrillten Steaks…

Wegen Pommes frites…

Und wegen meinem Vater

liebe ich die Möglichkeiten Essen zu zubereiten.  

Weil es Lebkuchen gibt…

Weil es Mango gibt…

Weil es Schokoladenpudding gibt…

Weil es Orangen gibt…

Weil es Muffins gibt…

Weil es Gummibärchen gibt…

Weil es Backfisch gibt…

Weil es Frühlingsrollen gibt…

Weil es Zitronen gibt…

Weil es Chili gibt…

Weil es Reis gibt…

Und weil es Köche gibt…

… ist das Leben lebenswert. 

Und mein Lieblingsessen… – ich hab kein Lieblingsessen mehr. Früher waren es mal Eierkuchen, aber es gibt nichts, was ich gerne mehr als einmal am Tag essen möchte. Weil es gibt noch viel mehr, dass genauso gut oder gar besser schmeckt. Warum dann die Zeit nur mit einer so genannten Lieblingsspeise vergeuden?! Und habt ihr ein Lieblingsessen? – Warum ist das Leben für euch [kulinarisch] lebenswert? Ich freue mich über eure Antworten! (:

“Intelligence plus character is the goal of true education” Martin Luther King, Jr.

In Schule on November 25, 2007 at 1:54

Schule macht Spaß!

Manchmal sitz’ ich da und denke über den Sinn der Schule nach. (Ja, manchmal habe ich sehr große Langeweile, aber man sollte sich um die wichtigen Sachen im Leben ab und zu Gedanken machen.) Die meisten von uns haben eine allgemein bildende Schule besucht oder besuchen sie gerade. Allgemein bildend, das ist schon das Stichwort, denn wir lernen in der Schule zu mindestens 60% Dinge, die wir im späteren Leben nicht mehr brauchen. Aber abgesehen von den restlichen 40% Wissen, lernen wir noch mehr. Wir lernen unsere sozialen Fähigkeiten auszubilden, wir lernen moralische Meinungen zu finden, wir lernen Freunde fürs Leben kennen.

Wenn man später im hohen Alter auf sein Leben zurückblickt, vermute ich, dass man die Schulzeit als einen wichtigen Lebensabschnitt ansieht. Denn niemand bringt dir die Jugend zurück, nicht einmal die Schönheitschirurgie. Ich bin ein Mensch der Floskeln, ich sage auch viel zu gerne: „Man ist so jung bzw. so alt, wie man sich fühlt“. Und wenn ich die Menschen in meiner Umgebung betrachte, stimmt es, Floskel hin oder her.

Während wir die Schule besuchen, sehen wir sie oft als Qual an, aber im Endeffekt wissen wir doch alle, was sie bringt. Schule ebnet uns die Zukunft. Durch sie können wir unsere Zukunft beeinflussen, denn eine gute Ausbildung prägt dein ganzes Leben. Es heißt nicht, dass du einen perfekten Job bekommst, nur weil du eine gute Bildungsstätte besucht hast. Nein, manchmal hat das auch ein wenig mit Glück oder vielleicht mit Schicksal zu tun. Auch die richtige Bildungsstätte zu finden, hat in gewisser Weise mit Glück zu tun, denn man weiß nie was kommt.

Unsere Eltern erziehen uns, die Schule auch. Die Werte und Normen, welche uns im Elternhaus mitgegeben werden, werden in der Schule stets weitergebildet oder stärker herausgebildet. Auch unsere Freunde erziehen uns, nicht nur die Lehrer.

Ich bin der Meinung, trotz der vielen Vorteile von Schule, man sollte vielleicht auch mehr Lehrer fragen, bevor man den Lehrplan für die Schüler zusammenstellt. Denn irgendwelche Ministeriumsleute, welche Agrar-/Landwirtschaft studiert haben, sollten bei ihren Kühen und Düngern bleiben und nicht versuchen für die Menschen von morgen die Zukunft zu ebnen. Denn solche Menschen haben keine Ahnung und zerstören dadurch nur UNSERE Zukunft.

Denn WIR sind doch die Zukunft und die Hoffnung, oder etwa nicht?

Ich hoffe, dass WIR die Zukunft besser gestalten, auch wenn es UNS und nicht gerade leicht gemacht wird. Aber Bildung prägt das Leben und wir werden kämpfen, dass unsere Kinder nicht solchen unfähigen Menschen ausgesetzt werden.

Bildersicht

In Bilder on November 25, 2007 at 12:23

meine Kleinste <3

Es ist schon nach Mitternacht. Ein neuer Tag hat in gewisser Weise begonnen und eigentlich sollte ich im Bett liegen und versuchen zu schlafen… Eigentlich. Wäre heute nicht Samstag. Statt zu schlafen, sitze ich wach und völlig munter am Computer. Na ja, ich hab’ heute auch schon viel geschafft. Ich habe, meiner Schwester bei den Hausaufgaben geholfen, habe meine eigenen angefangen, habe vor ca. einer Stunde das Telefon (scheinbar) kaputt gemacht (ich werde bis morgen abwarten…) und habe Fotos von meinen entzückenden Schwestern gemacht. Ich liebe Bilder. Erinnerungen, die, um übertrieben dem Klischee zu entsprechen, ewig halten und bleiben. Bilder sprechen unsere Sinne an, ja, die Mehrzahl, denn nicht nur die Augen werden in ihrer Hauptfunktion tätig, auch Hormone, wie Endorphine werden freigesetzt. Denn unter einem Sinn verstehe ich mehr, als der sachgerechte Zusammenhang von z.B. Abläufen oder den Sinn als umgangssprachliche Abkürzung für das Sinnesorgan. Sinn im Sinne von Sinnlichkeit. Und auch die Sinnlichkeit hat doch mehrere Bedeutungen, oder nicht?!

Aber ehrlich gesagt, möchte ich darauf gar nicht eingehen, denn meine Überschrift sagt ja schon alles, nicht wahr?!

Bilder sind Quellen unserer Geschichte, sind die Erinnerungen von Menschen, die ihre Familienstammbäume mehrer Jahrhunderte zurückverfolgen können. Außerdem sind Bilder etwas Fantastisches, weil sie Darstellungen von Religion, Alltag oder einfach Kunst sind. Mit Bildern verschönern wir unsere eigene Welt. Und heutzutage in der medialen Welt, ist Mutter Erde ohne Bilder kaum vorzustellbar.

I need an umbrella.

In Vorweihnachtszeit on November 14, 2007 at 4:02

Es ist mitte November. Es schneit. Na ja noch kein richtiger Schnee, eher Schneeregen. Und alles wirkt so deprimierend. Es ist früher dunkel und der Weihnachtsmarkt baut sich gerade auf. Im Hauptbahnhof hängt schon die Weihnachtsdekoration, zum Teil. In den Schaufenstern steht so was, wie „a fresh coat“ oder „fashion for a merry christmas“…

Weihnachten das Fest der Familie, der Wärme und der Liebe. So wie jedes Jahr und jedes Jahr auf’s neue freut man sich darauf. Aber beginnt mitten im November schon die Vorweihnachtszeit?! – Ja, anscheinend schon. Danke!

Ich mag Weihnachten nicht. Doch, eigentlich schon, aber das ganze Drumherum, das macht mich von Jahr zu Jahr wieder verrückt. Es leuchtet einfach viel zu viel. Alle freuen sich und dann kommt mir die Frage auf, wenn Weihnachten so toll ist, warum gibt es nicht das ganze Jahr über Weihnachten? – zumindest die Stimmung wäre an manchen Tagen nicht schlecht.

Schenkt mir bitte einen Regenschirm für den Schnee, die Scheinheiligkeit dieses Festes und den ganzen Glitzerkram!